/ Mai 11, 2017/ Beiträge/ 0Kommentare

Hallo ihr fleißigen Bienchen,

„Liebling, ich habe die Tasche geschrumpft“, ist das Motto im Mai  beim Taschen-Sew-Along der beiden Katharinas (Katharina Märcz von greenfietsen und Katharina Kunz von 4freizeiten). Seit Jahresbeginn nähe ich fleißig mit.

Ich kann euch nicht sagen, welches Teufelchen mir eingeflüsstert hat, dass ich ausgerechnet aus der riesengroßen Markttasche vom Januar

ein kleines Reisverschlusstäschen machen soll. Vielleicht habe ich deshalb zu diesem Schnitt gegriffen, weil es der einzige ist, den ich nicht selbst gemacht habe. Vielleicht wollte ich aber einfach wissen, ob es möglich ist ein solches Täschchen zu nähen. Ein Anfängerprojekt ist es auf gar keinen Fall. Es ist mehr als friemelig mit dem Reisverschluss.

Ich habe das Täschchen so genäht, wie ich es mir eingebildet habe. Vielleicht gäbe es einen einfacheren Weg, doch ich werde ihn nicht suchen. Ein Mal und nie wieder – zumindest nicht so klein. Es muss auf einen Stich ganz präzise genäht werden. Ein Stich zu viel – zu spät, denn dann bist du schon in dem nächsten Teil der Tasche drin. Echt, das mache ich nicht noch einmal. Wer sich damit beschäftigen möchte, bitte. Gerne gebe ich Tipps. Ich bin aber dafür nicht mehr zu haben. Ich habe mir Nahtanfang und Nahtende angezeichnet – und trotzdem war der Nahttrenner bei dieser Tasche mein bester Begleiter. ICH HASSE NAHTTRENNER! Ich will doch nähen, nicht trennen. Nähte trenne ich zu genüge, weil ich doch Upcycling betreibe. Bei der Stoffaufbereitung bleibt es nicht aus. Doch da macht es Spaß.

Selbstgenähtes wieder aufzutrennen – nein, das ist nicht mein Ding. An mich selbst stelle ich den Anspruch, dass meine Nähte „sitzen“ müssen.

Das Täschchen besteht aus 6 Quadraten. Der ursprüngliche Schnitt ist von Sulky. Im Original sind die Grundquadrate 25 x 25 cm. Ich habe es schon probiert mit 20 x 20 cm. Die Tasche habe ich meiner lieben Nachbarin geschenkt und  für das Foto wieder ausgeliehen.

Wie ihr sehen könnt, habe ich den ursprünglichen Schnitt gleich zwei Mal geschrumpft.

Das kleine Reisverschlusstäschchen ist aus 10 x 10 cm Quadraten. Es kommt an der breitesten Stelle auf 25 cm, ist 15 cm hoch und 4,5 cm tief.

Die mittlere Tasche  misst 57 x 25 x 10 cm

Die größte, nach dem Originalschnitt,  ist 68 x 32 x 10 cm groß. Zum Einkaufen nehme ich sie sehr gerne. Habe darin auch schon Topfblumen transportiert. Sie hat den großen Vorteil, dass man in sie nichts stopfen muss, wie zum Beispiel in einen Einkaufsbeutel. Man kann sie weit öffnen. Hinterher kann man die Seitenteile mit einem Karabiner aneinander haken, damit nichts herausfällt.

Hier noch ein paar Eindrücke von den drei Taschen.

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit

eure Jana

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